Die Planetary Society, der Planer und Großfinanzier des Weltraumseglers Cosmos 1 klammert sich an einen Strohhalm. Während die russische Raumfahrtbehörde (RKA) das Raumfahrzeug als verloren betrachtet, hofft die private Weltraumbehörde auf die aufgezeichneten sehr schwachen Signale dreier Bodenstationen. In einer Presseerklärung, die um 19:30 Uhr MESZ auf ihrer Homepage veröffentlicht wurde, gibt sie der Mission noch eine wenn auch kleine Überlebenschanche. Die  Möglichkeit, dass der Satellit sich in einer niedrigen Umlaufbahn befindet, sei zwar nicht hoch, aber auch nicht ausgeschlossen. Man hofft weiter auf einen Automatismus, der sich nach vier Tagen in Gang setzt. Dann sollte der Satellit selbstständig seine Arbeit aufnehmen.